Ein global agierendes Unternehmen wie die Kapsch Group mit Niederlassungen und Tochterunternehmen in aller Welt lebt vom produktiven Austausch und der intensiven, abteilungs- und länderübergreifenden Zusammenarbeit von Spezialistinnen und Spezialisten. Job-Rotation versteht sich deshalb als wesentlicher Teil der Unternehmenskultur von Kapsch. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Head Office in Wien gehen für einige Zeit in eine Niederlassung ins Ausland oder – umgekehrt – Spezialisten aus Tochterunternehmen arbeiten für ein bestimmtes Projekt im Head Office. Ziel ist der Austausch von Wissen und Information, die produktive Interaktion unterschiedlicher Kulturen und das Sich-Kennenlernen über Grenzen und Sprachbarrieren hinweg. Zum Nutzen unseres Unternehmens in seiner Gesamtheit, zum Nutzen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zum Nutzen unserer Kunden.

„Herzliche Pozdrowienia z Polski“
Das Land Polen scheint für viel Europäer auf den ersten Blick ein eher uninteressantes Land zu sein. Man könnte sich jedoch nicht mehr täuschen - das hat meine Auslandsstation bei der Kapsch Telematic Services in Warschau, zweifellos das Highlight meiner Trainee-Zeit bei Kapsch, bewiesen.
Das ohnehin vielseitige Land wurde für mich angesichts des von Kapsch TrafficCom gewonnenen Projekts für die landesweite Implementierung und den Betrieb der „Electronic Toll Collection“ und „Manual Toll Collection“ Systemen noch interessanter. Ich hatte das Glück schon lange im Voraus an diesem Projekt gearbeitet zu haben und mich nun in Warschau beruflich und persönlich noch weiter entwickeln zu können. Es war ein unbeschreibliches Gefühl genau zu dieser Zeit in Polen sein zu dürfen – der dynamische Ausbau der Infrastruktur beflügelt von der Fußball Euromeisterschaft im Juni 2012 zog alle Augen Europas auf das Land. Ich bin mehr als glücklich ein Teil davon gewesen zu sein und als Trainee meinen Beitrag dazu geleistet zu haben. Meine Arbeit war vielfältig und reichte vom Finanzcontrolling der „Electronic Toll Collection“ und „Manual Toll Collection“ Projekte bis zur täglichen Unterstützung bei den monatlichen Kundenberichten.
Von diesem dynamischen Geist wurde nicht nur ich, sondern auch alle meine Kollegen angesteckt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kapsch Telematic Services Polen. Durch meinen täglichen Umgang mit ihnen bin ich davon überzeugt, wie sehr es an jedem einzelnen liegt einen Beitrag zu den Infrastrukturverbesserungen zu leisten – schließlich werden die Mauteinnahmen genau dafür verwendet. Es war wirklich angenehm mit den polnischen Kollegen zu kommunizieren und über ihre neuen spannenden Denkansätze mehr zu erfahren.
Was aber vielleicht das Wichtigste an der Auslandsstation war, ist dass man lernt, sich selbst durch die Augen von anderen zu sehen und dadurch zu entwickeln. Ich habe beispielsweise gelernt flexibler und geduldiger in meiner Arbeitsweise zu sein. Ich wiederum hoffe den Kollegen mehr vom Kapsch Geist des Zusammengehörigkeitsgefühls und gemeinsamen Verständnisses mitgegeben zu haben.
Alles in allem ist eine Auslandsstation ein unglaublich bereicherndes Erlebnis, wobei jeder viel lernen kann und anderen im Arbeitsalltag hilft. Wenn also eine Auslandsstation zur Auswahl steht, gilt es unbedingt auch an das Land von Kopernikus, Chopin und Lech Wałęsa zu denken – Polen!

"Vienna calling!"
Nancy Cabero Mencia, Kapsch TrafficCom Argentina, berichtet. "My name is Nancy Cabero Mencia and I am from Argentina. I am working as an industrial designer, in charge of the Design Department, at Kapsch TrafficCom in Argentina. In 2008 I had the possibility to work at the Kapsch TrafficCom-Headquarters, in Vienna/Austria, for six months.
It was a very enriching job experience for me and I was able to acquire additional soft skills and business related expertise.
I met colleagues, with who I regularly worked by distance and established a more personal relationship with them. I was able to understand how my colleagues work, what their needs are and the connections and relations between the different departments within the company. I think all of this will help us to work more efficient in the future.
For me it was a very interesting experience, because I had the chance to live in another country with a different culture, to get to know other manners and to also find some similarities within those.
In my opinion these six months in Vienna were a very good possibility for me to interact with new people and a new culture, to practice and to improve my English. It's was a very interesting experience and I highly recommend it to everyone.
I really want to thank Kapsch for giving me this opportunity and experiencing Vienna!"

“Ich glaub, mich knutscht ein Elch!”
Kapsch Mitarbeiter Alexander Leopold war als Trainee in Schweden Schweden ist bekannt für seine Seen und Wälder, schmucken Häuser und das gute Smörrebröd. Und für seine tollen Karriere- und Aufstiegschancen, zumindest wenn man als Trainee in der Kapsch Group arbeitet. So ging es auch Alexander Leopold, der auf der Suche nach seiner beruflichen Zukunft in Schweden fündig wurde. Als erster Kapsch Trainee, der während des Traineeprogramms eine Station im Ausland verbringen konnte.
„Ich habe meine Laufbahn bei Kapsch im Januar 2005 als Trainee begonnen. Meine ersten beiden Stationen waren im TA Account der Kapsch CarrierCom und anschließend im Kapsch CarrierCom Marketing, wo ich unter anderem im Bereich Utility Billing für die Marktforschung verantwortlich war. Im Januar 2006 ging es dann für ein halbes Jahr nach Schweden – und zwar als Trainee im System Engineering Team der Kapsch TrafficCom AB in Jönköping. Hier konnte ich sehr schnell Kontakt mit unseren schwedischen Kollegen knüpfen. Mein Job: Ich habe unter anderem an der Evaluierung der Performance Parameter des URUC - Urban Road User Charging - gearbeitet. In Schweden habe ich mich sehr wohl gefühlt und Land und Leute schnell schätzen gelernt. Kulturelle und sprachliche Unterschiede, andere Gebräuche bereichern nun einmal das Leben und erweitern den Horizont: einen Auslandsaufenthalt im Rahmen eines Traineeprogramms kann ich nur empfehlen. Schön war auch, dass ich in meiner Freizeit in Schweden viel unternommen habe: so habe ich mich dort in die unglaublich faszinierende Natur verliebt. Der Abschied aus Schweden im Sommer 2006 ist mir dann auch nicht leicht gefallen. Wieder zurück in Wien begann meine letzte Traineestation, und zwar Systemdesign&Test-Team in der Gruppe Shared Services für City Solutions der Kapsch TrafficCom. Meine in Jönköping gesammelten Erfahrungen und mein dort gewonnenes Know-how konnte ich im Team produktiv und erfolgsorientiert ein- und umsetzen. Inzwischen bin ich Systemverantwortlicher für Urban Traffic Solutions in der Abteilung System Engineering Road.“